Physiotherapie​

Gesundheit ist nicht selbstverständlich und auch nicht konsumierbar!

Mit unterschiedlichsten Behandlungsmethoden wird spezifisch auf aktive und passive Strukturen des Bewegungsapparates eingewirkt, um deren Funktionen zu unterstützen und wieder herzustellen.

Therapieablauf

  • Eingangsanalyse

    Messungen um Defizite aufzuzeigen

  • Therapie

    Anwendung von lösungsorientierten und zielgerichteten Massnahmen

  • Ausgangsanalyse

    Therapieverlauf mit Messungen darstellen

Therapiearten

Die Manuelle Therapie ist eine Therapieform zur gezielten Behandlung von Gelenken und ihren umgebenden Strukturen wie z.B.:​

  • konservative Behandlung von Wirbelsäulensyndromen und Gelenksarthrosen​
  • postoperative Behandlung nach Gelenk- oder Wirbelsäulenoperationen​
  • Manuelle Therapie bei CMD (Kiefergelenkbehandlung)​
  • Triggerpunkt- Behandlung​
  • Myofascial Release

Sanfte Massage zur Behandlung von Erkrankungen des Lymphsystems. Die Therapie kann sowohl an den Extremitäten, sowie dem Körperstamm, als auch dem Gesicht stattfinden. Anwendungsgebiete sind z.B.​

  • Ödeme nach Gelenkersatz​
  • nach Operationen bei Mamma-Ca oder bei Neckdissection​
  • Ödeme auf Grund von Tumoren

Die Triggerpunkttherapie hat als Ziel die Beseitigung von Schmerzen sogenannter myofaszialer Triggerpunkte. Diese sind lokal begrenzte Muskelverhärtungen in der Skelettmuskulatur, die lokal druckempfindlich sind und von denen übertragene Schmerzen ausgehen können.

Medizinische Trainingstherapie ist eine Therapiemethode, die an Seilzug- und Krafttrainingsgeräten stattfindet. ​

Ziel ist die Verbesserung der Muskelkraft und der Herz-Kreislauf-Leistungsfähigkeit. ​

Eingesetzt wird diese Trainingstherapie bei chronischen, posttraumatischen oder postoperativen Erkrankungen der Extremitäten oder des Rumpfes mit:​

  • Muskeldysbalancen/-insuffizienz​
  • krankheitsbedingter Muskelschwäche​
  • motorische Parese​
  • Bewegungs- und Funktionsstörungen

Kinesio-Taping wurde von dem Kinesiologen und Chiropraktiker Dr. Kenzo Kase in Japan entwickelt. ​

Das bunte, flexible Tape wird mit speziellen Techniken auf Körperregionen, Gelenk oder Wirbelsäulenabschnitte aufgeklebt. ​

Je nach Anlagetechnik variiert die Wirkung zwischen schmerzlindern, endlastend, aktivierend oder lymphabflussfördernd.​

  • Kinesio-Taping wird im Sport, nach traumatischen oder neurologischen Ereignissen eingesetzt.

Mit Myofascial Release werden die dreidimensionalen, unseren Körper durchwebenden Fasziensysteme gezielt und differenziert behandelt. Die Beweglichkeit und Verschiebbarkeit des Bindegewebes wird verbessert, Gelenke werden entlastet, blockierte Gelenke lösen sich, stereotype Bewegungsmuster werden aufgelöst.

Therapeutische Analysen

Um Defizite und Potentiale bei Patienten und Sportlern besser darstellen zu können, sind wir in der Lage diverse sportmotorische Leistungs- und Funktionsanalysen durchzuführen.
Mit Hilfe der verschiedenen Analyseverfahren können wir Therapie und Training gezielter einsetzen und somit die Genesung sowie die Leistungsfähigkeit unserer Patienten und Sportler optimieren.

BackScan® ist ein computergestütztes Hilfsinstrument zur Analyse und Bestimmung der Rückenform und Beweglichkeit auf intersegmentaler Ebene. BackScan erfasst die Haltung, Beweglichkeit, sowie die Haltungskompetenz (Haltekraft der rückenstabilisierenden Rumpfmuskulatur). Diese Ergebnisse werden mit den Referenzdaten verglichen. Das System BackScan erarbeitet anschliessend wertvolle Informationen und Vorschläge für die Trainings- und Therapieplanung.

mobee® med ist ein modernes Diagnostikinstrument zur schnellen und präzisen Vermessung von Gelenkbeweglichkeiten.

Beweglichkeit – ein leistungsrelevanter Faktor
Neben der normalen Beweglichkeit als wichtiger Faktor zur Aufrechterhaltung der Gesundheit ist in vielen Sportarten die jeweils spezifische Beweglichkeit leistungsrelevant. Die Aufdeckung und Berücksichtigung möglicher Dysbalancen ist daher ein wichtiger Bestandteil von Therapie- und Trainingsplanung.

Mit mobee med erkennen wir frühzeitig die ersten Anzeichen eingeschränkter Beweglichkeit und muskulärer Dysbalancen und können so Massnahmen in der Therapie und / oder im Training für eine bessere Beweglichkeit einleiten.

Folgende aktive / passive Gelenksanalysen sind möglich:

  • Halswirbelsäule
  • Brustwirbelsäule
  • Lendenwirbelsäule
  • Schulter
  • Ellenbogen
  • Hand
  • Hüfte
  • Knie
  • Sprunggelenk

Orthopädisch-traumatologische Erkrankungen ziehen eingeschränkte Gelenkbelastbarkeit und massive Defizite in der neuromuskulären Leistungsfähigkeit verletzter und operierter Extremitäten nach sich, die sich ungünstig auf den Heilungsverlauf auswirken. Sowohl die Gelenkstabilität als auch die Belastbarkeit der verletzten Struktur ist häufig vermindert. Mithilfe der isokinetischen Leistungsdiagnostik können muskuläre Defizite an allen großen Gelenken wie Schulter-, Hüft-, Kniegelenk u. a. exakt bestimmt werden. Vergleichsmessungen der unverletzten, gesunden mit der verletzten Seite decken neuromuskuläre Schwächen und Dysbalancen auf. Die abgebildeten Kraftverlaufskurven geben Aufschluss über Störungen der Gelenkfunktion und helfen, spezielle Beschwerden in bestimmten Positionen aufzudecken. Die Auswertung der Kraftverlaufskurven sowie die Interpretation der Muskelkraft und der Gelenkwerte stellen das muskuläre Profil des betroffenen Gelenks im Vergleich zur nicht betroffenen Seite dar. Dadurch ergeben sich wesentliche diagnostische Hinweise. Die Auswertung isokinetischer Tests zeigt neben den Testkurven numerische Werte für die maximale Kraft- und Leistungsentwicklung auf. Diese Resultate können mit normativen Daten beschwerdefreier Personen verglichen werden und liefern dem Arzt ein objektives Bild vom Behandlungsstand. Auf der Basis des diagnostischen Befundes kann ein Therapie-Trainingsprogramm erstellt werden, das die muskulären Schwächen unter therapeutischer Kontrolle gezielt beseitigt, die Belastbarkeit der verletzten Strukturen erhöht und Schmerzen und Beschwerden abbaut. Ein isokinetischer Abschlusstest nach Beendigung der Behandlungsmaßnahme zeigt die Trainingserfolge auf.

Der Back-check® ist ein Messsystem zur wissenschaftlichen Analyse der Kraftfähigkeit unterschiedlicher Muskelgruppen. Die Messung erfolgt im aufrechten Stand, einer habituellen Haltung. Unter diesen alltagsnahen Bedingungen werden die entscheidenden haltungsrelevanten Parameter erfasst:

  • Rumpf Flexion (Kraftanalyse der geraden Bauchmuskulatur)
  • Rumpf Extension (Kraftanalyse der unteren Rückenmuskulatur)
  • Rumpf Lateral Flexion (Kraftanalyse der schrägen Bauchmuskulatur)
  • Oberkörper Druck und Zug der oberen Extremitäten (Kraftanalyse der Brust- und oberen Rückenmuskulatur)

Die kundenorientierte Dokumentation von Messergebnissen und Trainingsverlauf ist eine Grundvoraussetzung für erfolgreiches Gesundheitstraining. Die Back-check®-Software identifiziert und quantifiziert vorhandene muskuläre Defizite und Dysbalancen. Die Referenzdaten garantieren eine zuverlässige Beurteilung des muskulären Status der Testperson. Basierend auf diesen Resultaten definiert der Trainer die Übungsmaßnahmen.

Domizilbesuche

Benötigen Sie eine therapeutische Behandlung bei sich zu Hause? Unsere Therapeutinnen und Therapeuten bieten auch Domizilbehandlungen an. Innerhalb unseres Einzugsgebietes (siehe Karte) können Sie jederzeit einen privaten oder verordneten Hausbesuch anfordern. Sollten Sie ausserhalb unseres Einzuggebietes wohnhaft sein, werden wir gerne im Team und mit Ihnen besprechen, ob ein Hausbesuch möglich wäre.

Schlingentisch

Der Schlingentisch ist ein Hilfsmittel, welches je nach Diagnose oder therapeutischem Behandlungsziel eingesetzt wird..

Mit Hilfe von Schlingen werden nach und ein oder mehrere Körperteile der Patientin / des Patienten in die Höhe gezogen, um diese maximal zu entlasten. Ein komplettes Hochziehen des Körpers ist ebenfalls möglich.

Beispiele für häufige Anwendungsbereiche sind:

  • Extension / Flexion / Traktion von Gelenken
  • Behandlung von Arthrose
  • Entlastung und Entspannung der Wirbelsäule (vor allem bei Bandscheibenvorfall)

Kontakt

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